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Brandmelder, der Lebensretter unter der Decke

Rund 200.000 Brände zählt die Feuerwehr in Deutschland pro Jahr, die meisten davon brechen in Wohnungen aus. Rund 1.000 Brandopfer sind Jahr für Jahr zu beklagen, ein Drittel davon sind Kinder.

Häufige Ursachen für Wohnungsbrände sind:
  1. Unachtsamkeit
  2. mangelndes Gefahrenbewusstsein
  3. defekte elektrische Geräte
  4. falscher Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten
Neun von zehn Brandopfern sterben nicht etwa an Verbrennungen, sondern ersticken im Rauch – häufig, während sie schlafen. Bedeutend weniger Opfer gäbe es also, wären in mehr Gebäuden Rauchmelder installiert. Das gilt für Wohnhäuser ebenso wie für Bürogebäude und Industrieanlagen.

Rauchmelder:
Fachmännisch montiert und geprüft, warnt ein Rauchmelder schon zu Beginn eines Brandes durch ein unüberhörbares Signal vor der Gefahr – und rettet Leben. In Privathaushalten sollten Rauchmelder daher auf jeden Fall in Schlaf- und Kinderzimmern, in der Küche, im Flur und im Treppenhaus bzw. Treppenaufgang montiert sein. Modernere Rauchmelder lassen sich über Funk oder Kabel miteinander verbinden. Stellt der Rauchmelder im Kinderzimmer einen Brand fest, löst das Alarm im gesamten Netzwerk aus. Auch kann der Alarm über ein zusätzliches Gerät sofort der Feuerwehr gemeldet werden – das spart im Ernstfall kostbare Zeit und ist vor allem dann nützlich, wenn zur Brandzeit niemand im Haus ist.

Im Gegensatz zu Deutschland sind Brandmelder in den USA und in England gesetzlich vorgeschrieben. Dadurch hat sich die Zahl der Brandopfer und der Sachschäden dort stark vermindert.

Urheber: Marek Stapff


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