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"Das normale Bett vs. Wasserbett"
Hin und wieder braucht man neue Einrichtungsgegenstände. Bei mir war ein Bett an der Reihe. Ich klapperte über ein paar Wochen die Läden der Region danach ab. Schon erstaunlich, wie viele Arten von Betten es gibt. Das fängt bei den Größen an und hört bei Hunderten Sorten von Matratzen noch lange nicht auf. Sogar Betten inklusive Radio kann man kaufen.Ja und Wasserbetten.
Ein Wasserbett kam bei mir aus zwei Gründen nicht in die engere Wahl. Der erste Grund besteht darin, dass Wasserbetten Betriebskosten verursachen: Sie benötigen eine Heizung, da sonst der Schlafkomfort durch das kalte Wasser nicht besonders gut ist. Ein normales Wasserbett, welches täglich benutzt wird, braucht circa 1,0 KWh Strom pro Tag (das sind circa 5,00 Euro pro Monat). Außerdem sollte das Wasser einmal im Jahr erneuert werden – bei den Wasserpreisen und einem Fassungsvermögen von 600 bis zu 800 Litern bei einer Bettgröße von 160 x 200 cm kein Pappenstiel - das Bett hat dann ein Gewicht zwischen 600 bis 800 Kg.
Also suchte ich ein normales Bett. Letztlich wurde ich beim Onlineangebot von IKEA in Kassel fündig – einige Produkte findet man nur im Onlineangebot. Einige Menschen sind ja mit IKEA nicht immer zufrieden, denn es fehlen hin und wieder mal paar Kleinteile bei einer Lieferung, Schrauben und Haken beispielsweise. Ich muss sagen, ich habe da noch nie Probleme gehabt, es war immer alles dabei. Nur die Aufbauanleitungen könnten vielleicht etwas überarbeitet bzw. vereinfacht werden.
Aber zur Sicherheit habe ich zu meiner hauseigenen Support-Abteilung Kontakt aufgenommen und um ihre Unterstützung gebeten. Diese Abteilung besteht aus einem Holzverarbeitungstechniker (Tischler) und einem Metallverarbeitungstechniker (Dreher/Schweißer) – da ist schnell mal ein fehlendes Brett oder eine fehlende Schraube ersetzt.
Das Bett wurde von einer Spedition circa vier Wochen nach der Bestellung freitags bei mir angeliefert. Am Morgen des folgenden Samstages habe ich mit dem Aufbau des Bettes begonnen. Bis auf die verfluchte Querstrebe, das Mistding, die ich anfangs einfach nicht in die vorgefertigte Halterung montieren konnte, ging der Aufbau einfach und schnell voran. Nach circa einer Stunde war das Bett aufgebaut.
Bei der Matratze dachte ich erst an einer Fehlbestellung oder eine Fehllieferung. Sie war in einem Paket von 1,60 m x circa 0,30 m abgepackt bzw. aufgerollt. Daraus sollte eine Matratze von 1,60 m x 2,00 m x 0,12 m werden. Ich war skeptisch. Ich packte die Matratze aus und legte sie auf das Lattenrost des Bettes. Nach wenigen Minuten fing die Matratze an zu wachsen. Nach circa zwei Tagen hatte sie die richtige Größe. Toll.
Es fehlten keine Schrauben bzw. Kleinteile, auch waren keine übrig. Ich kann den Einkauf auch von größeren Waren wie zum Beispiel Betten, Regalen und Tischen bei IKEA nur empfehlen.
Was mich in diesem Zusammenhang nachdenklich macht. Circa 85 Prozent der Menschen sterben im Bett, aber dennoch geht man jeden Abend dorthin.
Veröffentlicht: 11.11.2007 ~ Marek
Ort des Geschehens: Raboldshausen (Neuenstein)
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