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"Webdesign - geht es noch billiger?"
Ich beneide immer wieder meine Kollegen, die Webdesign für Endkunden anbieten, um ihre Geduld. Außenstehende kennen den Kampf unter den Mitbewerbern und mit den Kunden nicht.Da meldet sich ein Kunde und will eine Internetpräsenz für seine Firma. Man fragt nach seinen Vorstellungen: Design, Texte und Bilder. Nun wendet man einiges an Zeit auf, um die Wünsche des Kunden genau herauszuarbeiten. Man macht ihm ein Anfangsangebot. Damit geht der Poker los. Der Kunde ist entrüstet. "Was, so viel? Ein Freund hat nur 400 Euro für seine Internetpräsenz bezahlt." – "Mein 15-jähriger Sohn macht auch Internetseiten." – "Ich mach es doch lieber selbst." Die guten Designer drehen sich an diesem Punkt um und gehen, denn sie wissen, was auf sie zukäme und brauchen sich das nicht anzutun.
Schauen sie nach einer Weile im Internet nach der betreffenden Firma, können sie die erfolgreiche Umsetzung ihrer Idee durch den 15-jährigen Sohn des Chefs bewundern. Dann dauert es nicht mehr lange, bis der Anruf kommt: "Können Sie das mal überarbeiten?"
Eine Firma, die heute nicht im Internet präsent ist, bringt sich um wertvolle Kundenkontakte. Denn potentielle Kunden informieren sich heute erst im Internet über eine Firma, und erfragen erst danach einen Kostenvoranschlag.
Viel Spaß im Netz.